| Achter |
die früher verlangten Pflichtfiguren wurden auf einem Achter
mit 5 - 6 m großen Kreisen gelaufen, beim Schlingenachter mit etwa 2 m großen Kreisen auswärts
mit dem Standbein vorwärts oder rückwärts auf der Außenkante nach außen gelaufener
Bogen oder Schritt.
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| Arabesque |
gleiten auf einem Fuß mit geradem Oberkörper und gestreckt
nach hinten gehaltenem Spielbein.
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| Attitude |
Arabesque mit gebeugt nach hinten gehaltenem Spielbein
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| Axel |
Der Erfinder dieses Sprungs ist der Norweger Axel Paulsen, der diesen 1882 zum ersten mal (mit Speedskates!!) sprang. Der Axel ist er einzige Sprung der vorwärts (von der Außenkante) abgesprungen wird, was für viele Eiskunstläufer ein psychologisches Problem ist. Die Landung erfolgt rückwärts auf der Außenkante des anderen Fußes,
immer ½ Umdrehung mehr als angegeben, d.h. bei einem 2-fach Sprung sind 2½ Umdrehungen notwendig. Den ersten Doppelaxel sprang Dick Button 1948 bei den Olympischen Winterspielen in St. Moritz. Der Amerikaner Vern Tayler sprang den Axel 1978 zum ersten mal 3-fach.
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| Bogen |
Kurvenlauf auf einem Bein; dabei gibt es acht Möglichkeiten:
links (L) - rechts (R); rückwärts (r) - vorwärts (v); auswärts (a) - einwärts (e); Beispiel
Rve: rechts vorwärts einwärts.
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| Butterfly |
Sprung mit gespreizten Beinen und waagerecht in der Luft liegendem
Oberkörper.
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| Choctaw |
Schritt (Fußwechsel) mit halber Drehung, wie Mohawk jedoch
mit Kantenwechsel.
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| Cross-Roll |
vorwärts oder rückwärts - Schrittfolge mit
wechselseitigem Übersetzen wobei sich die Spuren schneiden.
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| Doppelaxel |
Absprung vorwärts von der Außenkante des linken Fußes,
Landung nach 2 ½ Drehungen rückwärts auf der Außenkante des rechten Fußes
(oder spiegelbildlich), also 1 Drehung mehr als beim einfachen Axel.
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| Doppeldreier |
Der Doppeldreier setzt sich aus zwei Dreiern zusammen. Der erste Dreier wird nach 1/3 des Kreises von Vorwärts auf Rückwärts geamcht, der zweite nach einem weiteren Drittel von Rückwärts auf Vorwärts..
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| Doppelsprünge |
Sprünge, bei denen in der Luft eine Drehung mehr rotiert wird
als beim Einfachsprung.
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| Dreier |
Wechsel der Laufrichtung auf einem Bein von vorwärts nach
rückwärts (über die Schlittschuhspitze) oder von rückwärts nach vorwärts
(über die Ferse) mit Kantenwechsel und Drehung mit Rotation im Sinne des Einlaufbogens.
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| Dreiersprung |
auch Kadettensprung genannt, weil dieser Sprung der erste Sprung der "Neulinge" ist. Der Absprung erfolgt vorwärts von der Außenkante des linken
Fußes, die Landung erfolgt nach einer halben Drehung rückwärts auf der Außenkante des rechten
Fußes (oder spiegelbildlich). Die "Flugphase" beinhaltet demnach nicht einmal ½ Umdrehung.
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| Dreifachaxel |
Absprung vorwärts von der Außenkante des linken
Fußes, Landung nach 3 ½ Drehungen rückwärts auf der Außenkante des rechten
Fußes (oder spiegelbildlich), also 2 Drehungen mehr als beim einfachen Axel.
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| Dreifachsprünge |
Sprünge, bei denen in der Luft zwei Drehungen mehr
rotiert wird als beim entsprechenden Einfachsprung einwärts mit dem Standbein vorwärts oder
rückwärts auf der Innenkante nach innen gelaufener Bogen oder Schritt.
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| Euler |
Anlauf und Absprung mit dem rechten Fuß rückwärts
auswärts, nach einer Drehung Landung rückwärts einwärts auf dem linken Bein
(oder spiegelbildlich).
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| Fechter |
Ausfallschritt wobei das Standbein gebeugt und das Spielbein nach hinten gerade ausgestreckt wird und der Schlittschuh über das Eis schleift (engl. Lunge)
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| Flip |
Der Flip ist wohl Bruce Mapes aus den 20-Jahren zuzuschreiben. Der Anlauf erfolgt z.B. auf dem linken Fuß rückwärts
einwärts, mit dem rechten Fuß kurz ins Eis tippen, Absprung mit voller Körperdrehung
in der Luft, Landung rückwärts auswärts auf dem rechten Fuß (oder spiegelbildlich). Der Sprung ist ähnlich dem Lutz jedoch wird von der Innen- anstatt der Außenkante abgesprungen.
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| Gegendreier |
Wechsel der Laufrichtung auf einem Bein von
vorwärts nach rückwärts (über die Schlittschuhspitze) oder von
rückwärts nach vorwärts (über die Ferse) mit Kantenwechsel und gegen die
Rotation des Einlauf- bzw. Auslaufbogens.
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| Gegenwende |
ein Drehschritt, bei dem auf einem Bein die
Laufrichtung gewechselt wird ohne Kantenwechsel, gegen die Drehrichtung des Einlaufbogens,
früher als Pflichtfigur zusammenhängend auf 3 Kreisen gelaufen.
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| Ina Bauer |
Element ähnlich dem Mond, nur daß die Füße parallel versetzt stehen, d.h. der vordere Fuß steht auf der Außenkante, der hintere Fuß auf der Innenkante.
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| Kadettensprung |
siehe Dreiersprung
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| Kante |
die Auswärts- oder Einwärtskante der Schlittschuhkufe als
linke oder rechte Begrenzung des Hohlschliffs.
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| Kür |
Laufen nach selbstgewählter Musik mit einer Folge von Schritten,
Pirouetten, Sprüngen und Posen.
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| Lasso |
Hebefigur beim Paarlaufen. Der Partner hebt seine Partnerin Hand auf
Hand während des Laufs über den Kopf und dreht sich mit ihr um die Körperachse.
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| Lutz |
Der Name des Sprung kommt von seinem Erfinder Alois Lutz. Er zeigte diese Figur erstmals 1913 in Wien. Der Absprung erfolgt rückwärts, z.B. von der Außenkante des linken
Fußes mit Eintippen der rechten Fußspitze ins Eis. Nach einer Drehung gegen die Rotationsrichtung
des Anlaufs erfolgt die Landung rückwärts auswärts auf dem rechten Fuß (oder spiegelbildlich). Don Jackson zeigt diesen Spung zum ersten mal 3-fach anläßlich der Weitmeisterschaft 1962 in Prag.
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| Mohawk |
Schritt mit halber Drehung wobei sich die Spuren kreuzen ohne
Kantenwechsel, d.h. von Innenkante auf Innenkante oder von Außenkante auf Außenkante.
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| Mond |
mit auswärts gespreizten Beinen auf den Innen- oder
Außenkanten auf einer Kreisform gelaufene Figur (Innen bzw. Außenmond).
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| Oppacher |
Anlauf und Absprung mit dem rechten Fuß vorwärts
einwärts, nach 1½ Drehungen Landung rückwärts auswärts auf dem Absprungbein
(1½-fach-Rittberger), auch links möglich.
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| Pirouette |
schnelle Drehung um die eigene Achse auf einem oder zwei Beinen.
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| Pflichtlaufen |
Laufen vorgegebener meist geometrischer Pflichtfiguren auf zwei oder
drei Kreisen mit bestimmten Drehungen.
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| Rebe |
Schrittfolgen, bei denen beide Beine auf dem Eis bleiben und parallel
oder nacheinander Drehungen ausgeführt werden. Alte Figuren zum Zeichnen bestimmter Muster auf dem Eis
(z.B. Kleeblätter, Rosetten, Sterne, etc.).
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| Rittberger |
Der Rittberger hat seinem Namen von dem Deutschen Werner Rittberger der die Figur 1910 zum ersten mal zeigte. Der Anlauf und Absprung erfolgt mit dem rechten Fuß
rückwärts auswärts, nach der Drehung erfolgt die Landung auf rückwärts auswärts auf dem
Absprungbein (oder spiegelbildlich). Dick Button zeigt den Sprung bei der Olympischen Spielen 1952 in Oslo zum ersten mal 3-fach.
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| Salchow |
Der Salchow ist nach seinem Erfinder dem Sweden Ulrich Salchow benannt. Die Figur beginnt z.B. mit einem Anlauf auf dem linken Fuß vorwärts auswärts,
drehen auf rückwärts mittels Dreier, Absprung vom linken Fuß rückwärts einwärts, nach einer Drehung Landung auf
rechten Fuß rückwärts auswärts (oder spiegelbildlich), auch anderer Anlauf z.B. mit
vorausgehendem Mohawk möglich. Der Salchow wurde bei der Weltmeisterschaft in Wien 1998 von Timothy Goebel zum ersten mal 4-fach gesprungen.
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| Spreizlutz |
Absprung rückwärts von der Außenkante des
linken Fußes mit Eintippen der rechten Fußspitze ins Eis; nach einer Drehung gegen die
Rotationsrichtung des Anlaufs und mit in der Luft weit gespreizten Beinen Landung rückwärts
auswärts auf dem rechten Fuß (oder spiegelbildlich).
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| Spreizsprung |
Anlauf auf dem linken Fuß rückwärts
einwärts, mit dem rechten Fuß kurz ins Eis tippen, Absprung mit halber Körperdrehung in der
Luft und Spreizen oder Grätschen (Grätschsprung) der Beine, Landung vorwärts auf dem linken
Fuß und mit der rechten Fußspitze mit Abstoß (oder spiegelbildlich).
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| Schlangenbogen |
Pflichtfigur bzw. Schrittfolge mit Kantenwechsel,
dadurch gleitender Übergang von einem Kreisbogen zum anderen (früher als Pflichtfigur mit 3
Kreisen, je 1½, gelaufen).
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| Schlinge |
Pflichtfigur mit enger Drehung auf einem Bein um 360° und
Schwungauslauf (früher als Pflichtfigur auf zwei kleinen Kreisen gelaufen).
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| Sprungfolge |
Folge von Sprüngen mit Zwischenschritten zwischen
den Sprüngen.
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| Sprungkombination |
Folge von Sprüngen, wobei das Landebein des ersten
Sprungs das unmittelbare Absprungbein des nächsten Sprunges ist.
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| Thoren |
Anlauf und Absprung mit dem rechten Fuß
rückwärts auswärts, nach einer Drehung Landung rückwärts einwärts
auf dem linken Bein (oder spiegelbildlich) - siehe Euler.
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| Tipp-Rittberger |
siehe Toe-Loop
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| Todesspirale |
Figur im Paarlauf; die Partnerin wird, fast horizontal über
dem Eis auf einem Bein gleitend und nur vom ausgestreckten Arm des Partners an der Hand gehalten,
um dessen Körperachse gezogen.
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| Toe-Loop |
Der Toeloop ist einer der einfachsten Sprünge. Die Figure verläuft auf einer geraden Linie. Zum Anlauf beginnt man vorwärts einwärts, gefolgt von einem Dreier, dann Absprung von
der Außenkante des rechten bzw. linken Fußes rückwärts mit Eintippen des Spielbeins,
Landung nach einer Drehung rückwärts auf dem Absprungbein (oder spiegelbildlich). Kurt Browning sprang bei der Weltmeisterschaft 1988 den Toeloop zum ersten mal 4-fach.
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| Twizzle |
beidbeinige Drehung auf der Stelle um 360° beim
Eistanz.
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| Übersetzen |
vorwärts- oder rückwärts. Schrittfolge,
bei der in der Kurve ein Bein über das andere gesetzt wird.
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| Vierfachsprünge |
Sprünge, bei denen in der Luft drei Drehungen mehr
rotiert wird als beim entsprechenden Einfachsprung (bislang bei Toe-Loop, Salchow und Flip).
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| Waage |
Figur, bei der Körper und Spielbein eine waagerechte
Haltung einnehmen.
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| Walley |
Anlauf rechts rückwärts auswärts und Absprung
mit diesem rechten Fuß rückwärts einwärts nach einem kurzen Schlangenbogen, nach
einer Drehung Landung rückwärts auswärts auf dem Absprungbein (wird auch Einwärts-Rittberger
genannt).
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| Wende |
ein Drehschritt, bei dem auf einem Bein die Laufrichtung
gewechselt wird ohne Kantenwechsel, in der Drehrichtung des Einlaufbogens, gegen die Drehrichtung des
Auslaufbogens, früher als Pflichtfigur zusammenhängend auf 3 Kreisen gelaufen.
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| Wurfsprünge |
Sprünge, bei denen beim Paarlauf ein Partner beim Absprung
durch den anderen Partner mit beiden Händen unterstützt und damit weit hochgedrückt wird
(z.B.: Wurf-Axel, Wurf-Lutz, Wurf-Salchow).
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| Zirkel |
Figuren, bei welchen ein Bein mit der hinteren oder vorderen
Spitze ins Eis gesetzt wird und zirkelartig mit dem anderen Bein vorwärts oder rückwärts
Kreise gelaufen werden.
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