Gesundheit
Eislaufen bzw. Inlinern wirkt sich, wie alle Ausdauersportarten, positiv auf die Herz-Kreislauf-Funktionen, auf das Körpergewicht und die Muskulatur aus. Bei Kindern und älteren Menschen können durch Skaten Koordination, Beweglichkeit und Gewandtheit besonders gut trainiert werden. Durch die erforderliche Koordination der Bewegungen kommt es nicht nur zu einer Stärkung der Beinmuskulatur, sondern auch zu einer Muskelstabilisierung von Bauch und Rücken. Wer generelle Probleme mit den Bandscheiben hat - und nicht gerade akut demobilisiert ist - wird feststellen, daß regelmäßiges und nicht zu ekzessives Skaten die Wirbelsäule stärkt (Rückenschule). Eislaufen bzw. Inlinern führt zudem zu einer Verbesserung der Becken-Hüft-Muskulatur und damit zu einer deutlichen Festigung der Hüftregion des Körpers (Po). Skaten ist daher die beste Prophylaxe gegen Rückenschmerzen. Die Stabilisierung besonders von Knie- und Hüftgelenk schützt die knorpeligen Gelenkflächen. Bei älteren Menschen hilft es, dem muskulären Abbau entgegenzuwirken. Aufgrund der harmonischen Gleitbewegung ist diese Sportart äußerst gelenkschonend und macht außerdem noch Spaß. Eislaufen bzw. Skaten unter Musikbegleitung wirkt sich auch positiv auf Tinitus aus.

Auch einige Nachteile sollen nicht verschwiegen werden. Verletzungen können auftreten und werden - meist durch Stürze und Zusammenstöße mit anderen Läufern - verursacht. Dies sind in der Regel Gelegenheitsläufer oder Anfänger, welche sich überschätzen. Für Eislauffreunde ist die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften selbstverständlich. Von Verletzungen betroffen sind hauptsächlich Hand- und Kniegelenk, Kopf, Ellenbogen und Schlüsselbein. Auch kältebedingte Muskelverletzungen sind bei mangelndem Aufwärmen möglich (siehe dazu Kapitel Gymnastik). Empfehlenswert ist die Teilnahme an einem spezifischen Trainingskurs (siehe Event-Kalender).

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