Definition des Eistanzes
Eistanz ist eine künstlerisch sportliche Darbietung auf Schlittschuhen,
choreographiert und zu Musik vorgetragen. Eistanz ist für Groß und Klein geeignet und kann zu zweit (als
Paar), Solo oder in der Gruppe ausgeübt werden. Einen ähnlichen Ansatz hat der
Synchroneiskunstlauf. Dieser ist die
jüngste, von der ISU anerkannte, Disziplin. Synchroneiskunstlaufen hat aber eine lange Tradition.
Gruppeneiskunstlaufen wurde bereits zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts betrieben. Es handelte sich dabei
um Wettbewerbe der "Fours", d.h. Vierergruppen die zunächst aus 2 Eislaufpaaren bestanden. Die Idee
eine Anzahl Eiskunstläufer gemeinsam in einem Team auftreten zu lassen, ist vorallem in den USA und in
Kanada verbreitet. Eistanz kann aber auch nur aus reiner Freude an der Musik und
der Bewegung betrieben werden, man spricht dann vom Hobby-Eistanz. Zum Eistanzen kommen viele Eisläufer,
wenn sie merken, dass das stetige Imkreislaufen auf der Eisbahn langweilig wird, eine Eiskunftlaufkarriere aber
mangels fehlender Möglichkeiten oder Fähigkeiten nicht angestrebt werden kann. Der Hobby-Eistanz ist
schon deshalb ideal weil jeder die Meßlatte so hoch setzen kann, dass der jeweilige Ergeiz mit den
Empfindungen des Body-Flow harmoniert.
Bild links: Freestyle-Formation (Hobby-Eistanz)
Grundsätzliches
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Es wird immer gegen den Uhrzeigersinn getanzt. |
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2. |
Es gilt, je langsamer der Tanz desto weiter innen wird getanzt:
Line-Dancer, Disco und HipHoper tanzen in der Mitte der Tanzfläche, Round Dancer ca. 3 m von der Bande entfernt. |
3. |
Versuche nicht in andere Tänzer hineinzurennen,
durchquere nie eine Formation! |
4. |
Hab Spaß und lach über Dich - nicht über andere! |
Beurteilungskriterien
Im Wettkampf kommt es darauf an einen Vortrag so darzustellen, dass eine Harmonie aus den Schrittschwieirigkeiten des
Spurenbildes mit dem Takt und Rhythmus der Musik entsteht. Während sich die Schwierigkeit der Schritte
noch einigermaßen objektiv bestimmen läßt, ist die Beurteilung der künstlicherischen Darbietung
rein subjektiv. Die Eislaufverbände haben daher für die Beurteilung Regeln
erlassen. Als Hobbyläufer beschaftigen wir uns mit dem Eistanz aus reiner Freude an
der Musik und der Bewegung. Freude macht es vorallem wenn der Body-Flow stimmt.
Dazu orientieren wir uns in erster Linie nach der Musik und suchen dazu den
passenden Tanzstil aus. Die Vorstellungen und Regeln der ISU oder anderer Verbände sind uns egal.
Leider richten sich aber immer noch viele Trainer nach den Vorgaben der Verbände anstatt sich an den Wünschen
und Bedürfnissen der Tänzer zu orientieren. Uns Hobbyläufern sind Preisrichternoten egal - wir
wollen Spaß haben und falscher Ergeiz schadet nur.
Musikgeschwindigkeit:
Die Musiskgeschwindigkeit wird in BPM (Beats per Minute) angegeben.
| Tanzart |
BPM |
| Polka |
114 - 130
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| Cha Cha |
100 - 116
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| English Waltz |
84 - 100
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| Two Step |
182 - 198
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| East Coast Swing |
142 - 158
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| West Coast Swing |
112 – 128
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Spurenbilder
Die Spurenbilder abstrahieren die Schrittfolgen der Tänze als bildhafte Muster. In den Bildmustern werden
sowohl die Schrittarten als auch die Taktschläge angegeben, so daß man den Rhythmus erkennen kann.
Das ist die Theorie - die Umsetzung erfolgt zunächst durch praktisches Einüben auf dem Parkett.
Die Schrittfolgen müssen zu 100% verinnerleicht sein bevor man an der Haltung feilen kann, d.h. man
darf über die einzelnen Schrittelemente nicht mehr nachdenken müssen (siehe Kybernetik).
Paartanz (Round Dance)
Line-Dance-Formation
Square-Dance-Formation
Hip-Hop
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